Besondere Kinder
Birgit Weihs-Dopfer, die derzeitige Obfrau des Elternvereins, hat selbst ein Kind mit einer Behinderung. Dieses Kapitel liegt dem Elternverein Seefeld deswegen besonders am Herzen. Wir haben eine kleine Liste an Informationen zusammengetragen, die nicht den Anspruch hat vollständig zu sein. Wir freuen uns daher über zusätzliche Informationen und auch - wenn Eltern Lust hätten - auf einen Gedankenaustausch!
Therapiecenter, freiberuflich tätige Therapeuten und Werkstätten für Arbeiten und Lernen
- Sign Tirol - "Jeder Mensch hat ein Recht auf Kommunikation - egal auf welche Art und Weise"
Kommunikationstraining für Kinder mit Behinderung(en) - Lebenswelt Tirol - Sprachwerkstatt:
Die Lebenswelt Tirol ist ein in Tirol einzigartiges Projekt.
Ziel ist der Aufbau einer Lebenswelt für Menschen mit Kommunikationsschwierigkeiten und Zusatzbeeinträchtigungen in Tirol betreffend der Bereiche betreutes Arbeiten und betreutes Wohnen.
Einmal im Monat bietet die Lebenswelt Tirol eine Nachmittagsgruppe an, an der sich ALLE von 0 -99, die an Gebärdenunterstützer Kommunikation interessiert sind und diese im Lebensalltag verwenden (wollen), treffen und austauschen können. - Die Eule
- AIT: Akustisches Integrationstraining (Hörwahrnehmungstraining zur Kommunikationsförderung), Katja Kersten, Infos unter katja.kersten(at)aon.at
- Heilpädagogische Familien bieten unter anderem auch ambulante heilpädagogische Betreuung zuhause!
- Institut für Neuropsychologische Rehabilitation
- Schulkinder, die ein SPZ besuchen, erhalten notwendige Therapien direkt an der Schule!
- LogopädInnen im Bezirk Innsbruck Land
- ErgotherapeutInnen in Tirol (unter dem link ''Freiberuflichkeit'' findet man eine aktuelle Liste der ErgotherauptInnen)
- PhysiotherapeutInnen im Bezirk Innsbruck Land
Finanzielles, Ressourcen und Ratgeber für Eltern mit behinderten Kindern
- Freiwillige Pensionsselbstversicherung: Seit 1. August 2009 kann man sich als pflegender Angehöriger freiwillig und gratis (!) pensionsversichern. Voraussetzung, wenn es sich dabei um ein Kind mit Behinderung handelt, ist, dass das jüngste Kind der Familie mind. 4 Jahre alt ist, und dass das Kind mit Behinderung in die Pflegestufe 3 oder höher eingestuft ist.
- Finanzielle Hilfen: hier findet man auch Informationen zu Behindertenausweis, Hinweise zum Lohnsteuerausgleich zwecks Anrechnung der Behinderung des Kindes, KFZ Versicherungssteuer, Vignette und vieles mehr!
- Tipps, Infos und Adressen, wie z.B. Betreuung, persönliche Assistenz, Wohnen, Urlaubs- und Sportmöglichkeiten.
- Help.gv.at - finanzielle Unterstützungen
- Familienberatungsstelle der Integration Tirol: kostenlose und anonyme Beratung und Begleitung betroffener Familien bei allgemeinen Problemen, die durch ausgrenzende Gesellschaftsstrukturen entstehen, insbesondere bei Schul- und Ausbildungsfragen, bei Fragen der selbständigen Lebensgestaltung, bei familiären Problemen, bei Problemen mit Behörden und bei Fragen um das Pflegegeld.
- Plattform Kind und Familie
- Life Tool: Computer Unterstützte Kommunikation
- Land of Toys: Spielzeug auch für Kinder mit Behinderung(en)
Die Abteilung Soziales des Landes Tirol ist zuständig für verschiedenste Angelegenheiten des sozialen Dienstes. Folgende Fachbereiche sind für Eltern, die ein Kind mit Behinderung(en) zuhause haben, wichtig:
- Fachbereich Rehabilitation und Behindertenhilfe: Fachbereichsleiter ist Mag. Thomas Jenewein. Aufgabe des Fachbereiches ist es die Anwendung zusammenwirkender Maßnahmen, durch die die physischen, psychischen, sozialen, beruflichen und wirtschaftlichen Fähigkeiten eines Menschen mit Behinderung entfaltet und erhalten werden, zu genehmigen.
Anträge zu Rehabilitationsmaßnahmen - sprich: Therapie - müssen an diesen Fachbereich gestellt werden. Es wird dann dem jeweiligen Kind ein Mitarbeiter zugeteilt, dies sind für den Bezirk Innsbruck-Land Frau Nadine Füruter und Herr Hubert Nock. Beide sind Eltern als sehr freundliche, hilfsbereite und kompetente Mitarbeiter des Landes Tirol positiv aufgefallen! - Pflegegeld: an diesen Fachbereich müssen die Anträge für Pflegegeld gestellt werden. Formulare dafür finden sich auf der Website.
Für den Antrag auf erhöhte Familienbeihilfe, die ab einer Behinderung von 50% gewährt wird, ist das Wohnsitzfinanzamt zuständig!
Schulen
Es steht den Eltern frei, das Kind integrativ die lokalen Kindergärten oder Volksschulen besuchen zu lassen, oder aber das Kind in ein Sonderpädagogische Zentrum einschulen zu lassen.
Die Vorteile des SPZ liegen in der Möglichkeit die Therapie direkt dort durchführen zu lassen, und in der sonderpädagogischen Ausbildung des Lehrpersonals. Die Vorteile des integrativen Besuches einer Schule liegen im Kontakt mit gleichaltrigen, ''altergerecht entwickelten'' Kindern. Eltern sollten diese Vor- und Nachteile - abgestimmt auf die Bedürfnisse des Kindes - sorgsam abwägen.
Sonderpädagogische Zentren nahe dem Seefelder Plateau:
Ambulanz für Entwicklungs- und Bewegungsstörungen
Sekretariat: Martha Fischer, Tel 050504 23517
OA Dr. Ahmed Gedik - Leitender Oberarzt
- Entwicklungsneurologische Untersuchungen
- Kontrollen mit und ohne Therapie bei Abweichungen der erwarteten Entwicklung oder Unklarheiten über die weitere Vorgehensweise bei Vorliegen neuer Symptome
- Abklärung und Betreuung von PatientInnen mit zerebralen Bewegungsstörungen, Muskelerkrankungen, Spina Bifida, Wahrnehmungsstörungen und Verlaufskontrollen im Rahmen der laufenden Therapie
- Neuropädiatrischer Konsilliardienst
Dr. Barbara Fussenegger - Psychologin
- Entwicklungspsychologische Untersuchungen: Abklärung der Entwicklungsstörungen, Verhaltenstherapie und Elternberatung
Elternverein "Kids & Family"